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Quelle: Dattelner Morgenpost von Peter Koopmann 14.02.2019

Nachfolger von Nachtigall gefunden

Olaf Senking wird neuer Trainer bei SWM

DATTELN Nach seiner Entlassung bei SuS Merklinde sagt Olaf Senking, der Ex-Coach von Germania Datteln und ehemalige Jugendtrainer des VfB Waltrop, beim A-Ligisten SW Meckinghoven zu und wird zur nächsten Saison Coach bei dem Dattelner A-Kreisligisten.

Olaf Senking wird Trainer in Meckinghoven. Foto: Volker Engel

 

 Der Dattelner A-Kreisligist SW Meckinghoven hat damit einen Nachfolger für seinen im Sommer scheidenden Trainer Michael Nachtigall gefunden: In der neuen Saison wird Olaf Senking die Verantwortung an der Böckenheckstraße übernehmen.

„Wir haben mehrere Trainer zur Auswahl gehabt“, erklärt Meckinghovens Vorsitzender Klaus Herrmann, „die gegenseitigen Argumente haben letztlich beide Seiten überzeugt. Auch Andreas Tewes hat für ihn plädiert.“
Tewes trainierte bis März vergangenen Jahres gemeinsam mit Nachtigall Meckinghovens erste Mannschaft. Dann lockte ihn Regionalligist Westfalia Rhynern – der Verein, bei dem er von 1997 bis 2004 als Spieler aktiv gewesen war – als Co-Trainer. „Da ich aber nur fünf Minuten vom Meckinghover Platz entfernt wohne, ist der Kontakt zur ersten und zweiten Mannschaft nie abgebrochen“, sagt er. In der letzten Zeit trainierte er bei der Zweite mit und will demnächst wieder aktiv auf dem Platz stehen.

Ihn bat Herrmann um sportlichen Rat. „Wir haben unsere Köpfe zusammengesteckt. Und aus dem Gespräch hat sich der Name Olaf Senking ergeben“, erzählt Tewes. Er, Senking und Nachtigall kennen sich schon seit vielen Jahren. „Ich bin froh, dass er aus Merklinde weg ist“, sagt Tewes, „so konnten wir zuschlagen.“
Nach vielen Jahren als Trainer der A-Jugend des VfB Waltrop wechselte Senking 2017 zum A-Ligisten SuS Merklinde, wo er im Januar entlassen wurde.

„Ich mache das nun seit 28 Jahren und kam nun in den Genuss, ein paar Tage ohne Fußball zu leben“, schmunzelt Senking, „dann hat Klaus Herrmann angerufen.“ Der neue Coach erbat sich Bedenkzeit. „Von mir aus wäre ich nie auf einen Verein zugegangen“, erklärt er. Die Bedenkzeit dauerte drei Tage, dann musste er seine Entscheidung fällen. „Ich hätte gerne ein paar Tage länger darüber nachgedacht, doch ich verstehe, dass der Verein unter Druck steht. Schließlich müssen zeitnah Gespräche mit den Spielern geführt werden.“
Die kurze Bedenkzeit nutzte Senking, um sich über SW Meckinghoven zu informieren. „Dabei habe ich gesehen, welches Potenzial in Meckinghoven steckt. Der Verein ist gut aufgestellt, als Waltroper wohne ich nicht weit weg, Nico Thoneick kenne ich noch aus dessen Jugendzeit beim VfB Waltrop.“

Nachtigall und Tewes hatten viel Augenmerk auf die Jugend gelegt. „Da trifft es sich gut, dass Olaf so lange als Jugendtrainer beim VfB gearbeitet hat“, so Tewes, „und die Jugend des VfB ist ja wirklich nicht schlecht.“
„Olaf hat lange mit Jugendlichen gearbeitet und spricht deren Sprache. Er wohnt in Waltrop und arbeitet in Datteln. Bei unserem Gespräch hatte ich das Gefühl, dass es passt“, sagt Klaus Herrmann, „er war unsere erste Wahl. Ich glaube, dass wir mit ihm unsere Philosophie – auf die Jugend zu setzen – fortführen können.“
Einen Wunsch hätte Senking allerdings gehabt: „Ich hätte die Mannschaft gerne gesehen, bevor ich zugesagt habe.“ Das wird er nachholen: Am Sonntag, wenn SW Meckinghoven – quasi vor seiner Haustür – im ersten Meisterschaftsspiel nach der Winterpause bei Teutonia SuS Waltrop antritt.

 


 

 

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